Verkehr entlasten, Klimaresilienz stärken und Ortsentwicklung ermöglichen
Lichtenstein ist für mich ein Schlüsselort im Wahlkreis – und ein Ort, an dem sich zentrale Herausforderungen besonders deutlich zeigen. Zu Stoßzeiten steht Lichtenstein im Stau. Die hohe Verkehrsbelastung schränkt die Lebensqualität spürbar ein, belastet Anwohnerinnen und Anwohner und erschwert den Alltag für Pendler, Betriebe und Familien. Deshalb braucht es spürbare Entlastung.
Für mich gehören dazu mehrere zentrale Bausteine: der Albaufstieg der Regionalstadtbahn mit Anschluss in Engstingen, die Ortsumfahrung der B312 sowie mein Einsatz für die Wiedereröffnung der Ortsverbindungsstraße auf die Alb. Nur wenn Schiene und Straße gemeinsam gedacht werden, kann der Durchgangsverkehr reduziert, der Ort entlastet und eine verlässliche Mobilität für die Region geschaffen werden. Ich setze mich seit Jahren dafür ein, dass diese Projekte vorankommen – im Regionalverband, im Landtag und im engen Austausch mit Kommune und Region.
Die bestehenden Albaufstiege zeigen zudem, wie stark der Klimawandel bereits wirkt: Starkregen, Hangrutschungen und instabile Böschungen führen immer häufiger zu Sperrungen und aufwendigen Sicherungsmaßnahmen. Das macht deutlich, wie wichtig eine zukunftsfeste und klimawandelresiliente Verkehrsinfrastruktur ist – und wie notwendig der Ausbau der Schiene als verlässliche Alternative bleibt.
Diese Entlastung ist die Voraussetzung dafür, dass Ortsentwicklung wieder stärker in den Mittelpunkt rücken kann: sichere Wege, mehr Aufenthaltsqualität, lebendige Ortskerne und eine gute Verbindung von Wohnen, Nahversorgung, Sport und Gemeindeleben. Sportvereine und ehrenamtliches Engagement spielen dabei eine wichtige Rolle für Zusammenhalt und Lebensqualität.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherung des kulturellen Erbes in Lichtenstein. Bedeutende archäologische Fundstellen auf der Gemarkung werden mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg wissenschaftlich dokumentiert, gesichert und aufgearbeitet. In Zusammenarbeit mit dem Burgenforschungszentrum wird die regionale Geschichte erhalten und für Forschung sowie Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Zum besonderen Profil Lichtensteins gehören außerdem das starke ehrenamtliche Engagement, etwa des Obst- und Gartenbauvereins, der Nussbaumweg als Natur- und Erholungsraum sowie Flächen in der Kernzone des Biosphärengebiets. Diese Verbindung aus Landschaftspflege, Naturschutz und aktiver Bürgerschaft prägt die Identität des Ortes und macht Lichtenstein zu einem wichtigen Teil der Biosphärenregion.
Ich begleite die Entwicklungen in Lichtenstein seit vielen Jahren – mit Beharrlichkeit, klarer Haltung und in engem Austausch mit Kommune, Region und Land. Mein Ziel ist, dass Mobilität wieder Lebensqualität schafft und Lichtenstein die Entwicklungsmöglichkeiten bekommt, die es für eine gute Zukunft braucht.