Eine Ortsmitte zum Ankommen – und der nächste Schritt beim Radweg
Grafenberg ist ein gutes Beispiel dafür, wie Ortsentwicklung das tägliche Miteinander stärken kann. Die Ortskernsanierung, ermöglicht durch Programme der Städtebauförderung, hat neue Räume geschaffen: Plätze zum Verweilen, Begegnungsorte für Jung und Alt und eine höhere Aufenthaltsqualität im Ortsbereich. Genau solche Investitionen machen einen Ort lebendig – sie schaffen Identifikation, kurze Wege und Räume, in denen Gemeinschaft entstehen kann.
Mir ist wichtig, dass Ortsmitten nicht nur funktional sind, sondern Orte, an denen man sich gerne aufhält: mit sicheren Wegen, Sitzgelegenheiten, Grünflächen und Platz für Begegnung. Gerade für Kinder, ältere Menschen und Familien entscheidet sich hier, wie lebenswert ein Ort im Alltag ist. Die Städtebauförderung des Landes gibt Kommunen dafür verlässliche Instrumente an die Hand – Grafenberg nutzt diese Möglichkeiten vorbildlich.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die nachhaltige Mobilität über Gemeindegrenzen hinweg. Der Radweg Richtung Landkreis Esslingen ist noch nicht fertiggestellt, aber ein zentrales Zukunftsprojekt. Ich setze mich dafür ein, dass diese Verbindung weiter vorangebracht wird, denn sichere und durchgängige Radwege sind entscheidend für Alltagsmobilität, Freizeit und Klimawandelanpassung. Solche Verbindungen denken Mobilität neu – regional, umweltfreundlich und alltagstauglich.
Grafenberg zeigt: Wenn Landesförderung, kommunales Engagement und klare Ziele zusammenkommen, entstehen Projekte, die den Alltag ganz konkret verbessern und den Zusammenhalt stärken.