Wirtschaft stärken in unruhigen Zeiten
In Dettingen an der Erms zeigt sich, wie das gelingen kann: Landesprogramme zur Innovations- und Transformationsförderung unterstützen Unternehmen dabei, neue Geschäftsfelder zu erschließen, etwa im Bereich neuer Antriebstechnologien. So werden Arbeitsplätze gesichert und Perspektiven für die Zukunft geschaffen – statt Betriebe allein zu lassen.
Ein gutes Beispiel ist Hohenstein mit dem Unternehmen SchwörerHaus: Ein innovativer, familiengeführter Betrieb, der nachhaltiges Bauen, regionale Wertschöpfung und sichere Arbeitsplätze verbindet. Solche Unternehmen zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg und Verantwortung zusammengehören – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Gerade im ländlichen Raum sind Betriebe oft der wichtigste Arbeitgeber und Ausbildungsort. Wenn sie verschwinden, verliert die ganze Gemeinde. Deshalb ist es entscheidend, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken: kurze Wege, Zusammenarbeit mit Handwerk und Landwirtschaft, regionale Zulieferstrukturen.
Langfristig orientierte Familienbetriebe
Nach knapp 15 Jahren Regierungszeit unter Winfried Kretschmann gibt es in Baden-Württemberg 1 Million mehr Jobs. Von vier Millionen in 2011 auf heute rund 5 Millionen.
Diese Zahl steht für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Bundeslands insgesamt und beruht auf den Beiträgen seiner Bürger. Unser Ideenreichtum und unsere Leistungsbereitschaft begründen unseren wirtschaftlichen Erfolg.
Ich stehe an der Seite der Wirtschaft!
Das Ländle, aber auch ganz besonders unsere Städte und Dörfer sind wirtschaftlich geprägt von den vielen Selbstständigen und kleinen Mittelständlern. Gemeinsam mit den großen, oftmals weltbekannten Unternehmen unserer Region sind sie das Rückgrat unseres Wohlstands. Sie schaffen Arbeitsplätze, engagieren sich in Vereinen, bilden aus und halten unsere Innenstädte und Ortskerne lebendig.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir einen Rahmen schaffen, in dem sie erfolgreich arbeiten können – gerade angesichts der sich eintrübenden Großwetterlage.
Für mich ist klar: Der Staat muss Ermöglicher sein
Arbeiten, produzieren, handeln, gründen – dafür müssen Staat und Verwaltung in erster Linie Ermöglicher sein. Richtlinien und Vorgaben müssen einfacher und schneller erfüllbar sein.
Ob Automobilbranche oder Medizintechnik, wir setzen auf Innovation und Technologieführerschaft. Unsere Unternehmen und neue Gründer unterstützen wir dabei indem wir unseren Standort allgemein stärken, z.B. Energie billiger machen, unter anderem durch den Ausbau der Erneuerbaren. Zudem schaffen wir produktive Bedingungen für start ups, z.B. durch den gezielten Ausbau des erfolgreichen Programms Start-up BW. Mehr dazu gibt es hier.
Weniger Bürokratie? Wir sind dran.
Unseren Mittelstand befreien wir von zu viel Bürokratie, indem wir die erfolgreiche Arbeit der Entlastungsallianz fortsetzen.
Gemeinsam mit den Wirtschafts- und Kommunalverbänden haben wir hier bereits über 200 konkrete Hindernisse abgebaut. Dazu gehört die Modernisierung des Gaststättenrechtes und ganz konkrete Themen, wie der Entfall der Pflichten zum Aushang des Ladenöffnungsgesetzes und der Führung von Verzeichnissen über an Sonn- und Feiertagen beschäftigten Arbeitnehmer. Mehr dazu gibt es hier.
Dabei ist mir wichtig, dass wir immer gleichermaßen Unternehmen und Beschäftigte im Blick haben.
Frauenpower!
So kommt die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen, unter anderem durch den Ausbau von Betreuungsangeboten gleichermaßen den betroffenen Frauen und den von Fachkräftemangel betroffenen Unternehmen zugute. Darum sind Programme wie die „Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg“ oder auch das Projekt „Spitzenfrauen BW“ so wichtig.
Ganz wichtig: die Jugend.
Junge Menschen bilden wir in unseren Meisterbetrieben und an unseren Hochschulen hervorragend aus. Das ist eine zentrale Investition unserer Gesellschaft in die Zukunft, das erlebe ich auch in meinem ganz direkten, privaten Umfeld.
Doch auch hier schlägt der demografische Wandel zu. Ganz klar, wenn Handwerksbetriebe in Reutlingen, Münsingen oder Hechingen Nachwuchs suchen, dann müssen wir sicherstellen, dass sie ihn auch finden – und dass junge Menschen eine Perspektive direkt vor Ort sehen.
Zur Setzung eines klaren Rahmens gehört auch der Erhalt und Ausbau unserer Infrastruktur, die wir über einen Infrastruktur-Booster und mit einer task force Infrastruktur stärken wollen. Dabei geht es ganz konkret darum, das wir in unsere Straßen, Schienen, Brücken investieren. Damit unsere Wirtschaft und ganz konkret unser Warenverkehr vorangeht.
Gleichzeitig kommt das uns allen auch im Alltag zugute. Wir können ständig zunehmende Verspätungen im Pendelverkehr nicht einfach so hinnehmen. Deshalb haben wir bereits gezielt in unseren ÖPNV investiert und werden da auch weiterhin dranbleiben. So ist das ÖPNV-Angeboit im Land von 2020 bis 2024 um 15% gewachsen. Mehr dazu gibt es hier.
Gamechanger: Digitalisierung und KI
Wohlstand ermöglichen, das bedeutet auch Digitalisierung und KI in einem verlässlich abgesteckten Rahmen Raum geben. So nutzen wir Potenziale um Wirtschaften und Leben einfacher und günstiger zu machen. Konkrete Informationen zur KI-Allianz gibt es hier.
Das ist mir wichtig:
Zukunftsbranchen wie Klimaschutztechnologien, Elektromobilität, Wasserstoffwirtschaft und Digitalisierung sind nicht nur global gefragt, sie bieten auch bei uns vor Ort Chancen für neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Gleichzeitig müssen wir traditionelle Stärken wie Maschinenbau, Automobilzulieferung und das regionale Handwerk unterstützen.