Mobilität entscheidet über Lebensqualität
Mobilität ist eine Alltagsfrage. Sie entscheidet darüber, ob Menschen pünktlich zur Arbeit kommen, ob Betriebe erreichbar sind, ob Kinder sicher zur Schule gelangen und ob Orte lebenswert bleiben. Gerade im ländlichen Raum sind viele auf das Auto angewiesen – nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Alternativen fehlen oder unzuverlässig sind. Gleichzeitig zeigen Staus, Lärm und Durchgangsverkehr: So kann es nicht bleiben. Mobilität muss verlässlich, bezahlbar und alltagstauglich sein – für alle.
Lichtenstein: Verkehr belastet den Alltag massiv
Wie dringend neue Lösungen gebraucht werden, zeigt Lichtenstein. Zu Stoßzeiten steht der Ort regelmäßig im Stau. Der Durchgangsverkehr belastet Anwohnerinnen und Anwohner, schränkt die Lebensqualität ein und erschwert den Alltag für Pendler, Familien und Betriebe.
Diese Situation ist nicht nur lästig, sondern ein echtes Standortproblem. Deshalb braucht es spürbare Entlastung – und zwar nicht durch ein einzelnes Projekt, sondern durch ein Zusammenspiel aus Schiene, Straße und kluger Verkehrsplanung.
Dazu gehören der Albaufstieg der Regionalstadtbahn mit Anschluss in Engstingen, die Ortsumfahrung der B312 sowie die Wiederanbindung auf die Alb. Nur wenn Schiene und Straße gemeinsam gedacht werden, kann Durchgangsverkehr reduziert und der Ort nachhaltig entlastet werden.
Schiene stärken – zuverlässig und klimafest
Der Ausbau der Schiene ist dabei ein zentraler Baustein. Er entlastet Orte, ist klimafreundlich und langfristig verlässlich. Gleichzeitig zeigt sich am Beispiel der bestehenden Albaufstiege rund um Lichtenstein, wie stark der Klimawandel bereits wirkt: Starkregen, Hangrutschungen und instabile Böschungen führen immer häufiger zu Sperrungen.
Das macht deutlich: Wir brauchen eine klimaresiliente Verkehrsinfrastruktur – und den Ausbau der Schiene als verlässliche Alternative.
Mobilitätsknoten schaffen, Alltag erleichtern
In Engstingen entsteht mit der Regionalstadtbahn Neckar-Alb ein zentraler Mobilitätsknoten. Park-and-Ride-Angebote, gute Umstiege, Fahrradmitnahme und ein verlässlicher Takt machen klimafreundliche Mobilität im Alltag nutzbar – auch für Pendlerinnen aus dem ländlichen Raum.
Solche Knotenpunkte sind entscheidend, damit Menschen echte Wahlfreiheit bekommen und nicht gezwungen sind, jeden Weg mit dem Auto zurückzulegen.
Digitalisierung ist Grundversorgung
Mobilität und Digitalisierung gehören zusammen. Schnelles Internet ist Voraussetzung für Homeoffice, digitale Verwaltung, Telemedizin und Ehrenamt. Gerade im ländlichen Raum spart Digitalisierung Wege und entlastet den Alltag.
Der Glasfaserausbau in vielen Gemeinden zeigt: Digitale Infrastruktur ist kein Luxus, sondern Grundversorgung – für Betriebe, Schulen und private Haushalte.
Teilhabe sichern – niemand darf abgehängt werden!
Ob Mobilität oder Digitalisierung: Entscheidend ist, dass Angebote bezahlbar, barrierefrei und verlässlich sind. Besonders ältere Menschen, Jugendliche und Familien ohne großes Einkommen sind darauf angewiesen.
Mein Anspruch ist klar: Gute Mobilität und digitale Infrastruktur dürfen keine Frage des Wohnorts sein.
Erreichbarkeit sichern, Orte entlasten,
Teilhabe ermöglichen
Ich setze mich dafür ein, dass Orte wie Lichtenstein entlastet werden, der ländliche Raum besser angebunden ist und Baden-Württemberg zukunftsfest mobil bleibt – auf der Straße, auf der Schiene und im Netz.