Der ländliche Raum ist Zukunftsraum
und Raum der Chancen!
Ich liebe unseren ländlichen Raum! Er ist Heimat, Arbeitsort und Lebensgrundlage für viele Menschen in Baden-Württemberg. Hier wird gearbeitet, produziert, gepflegt und ehrenamtlich getragen, was unser Land zusammenhält. Gleichzeitig erleben viele Gemeinden großen Druck: Betriebe stehen vor Umbrüchen, Höfe kämpfen ums Überleben, Versorgung wird schwieriger, Wege werden länger.
Diese Sorgen sind real. Wer den ländlichen Raum stärken will, darf sie nicht kleinreden. Gleichwertige Lebensverhältnisse entstehen nicht von allein – sie sind eine politische Aufgabe.
Dafür kämpfe ich!
Ich setze mich dafür ein, dass unsere Dörfer lebendig bleiben und Zukunft haben. Auf der Schwäbischen Alb heißt das ganz konkret: Ich kämpfe für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Dorfläden, Gaststätten und Treffpunkten – ob genossenschaftlich getragenes Dorf-Lädle, automatisierte Mini-Supermärkte oder Dorfgasthäuser als soziale Orte. Damit Nahversorgung wieder vor Ort funktioniert und nicht 15 Kilometer Autofahrt nötig sind.
Ich kämpfe für bezahlbares Wohnen im Dorfkern statt immer neuer Baugebiete auf der grünen Wiese. Durch Umbau, Umnutzung und Sanierung leerstehender Gebäude schaffen wir Wohnraum für Familien, junge Menschen und Ältere – und halten unsere Ortsmitten lebendig. Programme wie das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum nutze ich gezielt, um genau das auf der Alb voranzubringen.
Ich kämpfe für eine Mobilität, die im Alltag funktioniert: für bessere Bus- und Bahnverbindungen, für Regiobusse, Rufbusse und neue Angebote, die auch abends und am Wochenende fahren. Mobilität ist Daseinsvorsorge – gerade in Regionen, in denen das Auto oft noch unverzichtbar ist.
Und ich kämpfe für unsere Land- und Forstwirtschaft als Rückgrat des ländlichen Raums. Für eine kleinstrukturierte, bäuerliche Landwirtschaft, für Weidehaltung, für Kulturlandschaftspflege – und für faire Rahmenbedingungen im Spannungsfeld von Naturschutz, Wirtschaft und Alltag. Auf der Schwäbischen Alb wird sichtbar, wie eng Natur, Arbeit und Lebensqualität zusammengehören.
Der ländliche Raum ist voller Ideen, Innovationskraft und Zusammenhalt. Diese Stärke sichtbar zu machen, politisch zu unterstützen und gegen Kurzsichtigkeit zu verteidigen – das ist mein Anspruch. Dafür setze ich mich ein, jeden Tag.
Landwirtschaft gehört ins Zentrum der Landespolitik
Unsere Landwirtschaft ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig: Sie prägt unsere Kulturlandschaft, sichert regionale Ernährung, erhält die Biodiversität und ist ein zentraler Teil unserer Identität – gerade in Regionen wie der Schwäbischen Alb. Landwirtinnen und Landwirte leisten täglich Enormes für unser Land. Diese Leistung verdient Anerkennung, Respekt und verlässliche politische Unterstützung.
Gleichzeitig wissen wir: Viele Betriebe stehen unter großem Druck. Steigende Kosten, Klimaveränderungen, Marktmacht des Handels und bürokratische Anforderungen machen den Alltag schwierig. Genau deshalb haben wir Grüne den Strategiedialog Landwirtschaft auf den Weg gebracht. Er bringt Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Naturschutz und Politik an einen Tisch – mit dem Ziel, gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln, statt Probleme gegeneinander auszuspielen.
Unser Ansatz ist klar: Wir wollen, dass sich gute landwirtschaftliche Arbeit wieder lohnt. Dazu gehören faire Preise, eine stärkere regionale Wertschöpfung, verlässliche Förderbedingungen und weniger unnötige Bürokratie. Wir setzen auf eine vielfältige, kleinstrukturierte Landwirtschaft, die ökologisch tragfähig, wirtschaftlich stabil und gesellschaftlich anerkannt ist.
Ein gutes Beispiel dafür ist Hohenstein: Dort wird in der Staatsdomäne Maßhalderbuch Landwirtschaft nach Bioland-Richtlinien mit sozialer Verantwortung verbunden. Regionale Wertschöpfung, Qualifizierung und nachhaltige Bewirtschaftung greifen ineinander – ein Modell, das zeigt, wie zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen kann.
Für die Zukunft heißt das:
Wir stärken regionale Vermarktung, bauen Partnerschaften zwischen Landwirtschaft, Handwerk und Kommunen aus und schaffen Investitionssicherheit – gerade für Betriebe, die klima- und tiergerecht wirtschaften. Landwirtschaft soll Perspektive haben: für Familienbetriebe, für junge Menschen und für ganze Regionen. Dafür setze ich mich ein.