Unsere Heimat schützen – vorausschauend handeln, Lebensqualität sichern
Die Klimakrise ist längst Realität. Klimaschutz ist keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Die Folgen sind längst spürbar: Hitzesommer, Starkregen, Hochwasser und Trockenperioden nehmen zu. Sie treffen Städte und ländliche Räume gleichermaßen – aber auf unterschiedliche Weise. Landwirtschaft leidet unter Ernteausfällen, Wälder geraten unter Stress, Ortskerne heizen sich auf und Infrastruktur wird beschädigt.
Für viele Menschen bedeutet das ganz konkret:
überhitzte Wohnungen, Sorgen um Wasser und Ernten, steigende Kosten durch Schäden und Vorsorgemaßnahmen. Wer heute nicht handelt, verschärft die Probleme von morgen. Klimaschutz ist Vorsorgepolitik.
Klimaschutz schützt Menschen und Geldbeutel
Gut gedämmte Gebäude, erneuerbare Wärme, effiziente Technik und klimafreundliche Mobilität senken langfristig Kosten. Gerade Haushalte mit wenig Einkommen sind besonders von steigenden Energiepreisen betroffen. Deshalb ist klar: Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet sein.
Das heißt konkret: Förderprogramme, die auch Menschen erreichen, die nicht über große finanzielle Spielräume verfügen. Wer sein Haus saniert, eine Heizung erneuert oder Energie sparen will, braucht Unterstützung statt Hürden.
Klimaanpassung beginnt vor Ort
Selbst bei konsequentem Klimaschutz werden wir mit den Folgen der Erderhitzung leben müssen. Deshalb ist Klimaanpassung eine zentrale Aufgabe der Kommunen. Mehr Grün, Entsiegelung, Wasserrückhalt und Schutz vor Starkregen sind entscheidend, um Orte lebenswert zu halten.
In Eningen unter Achalm wird deutlich, wie Klimaanpassung praktisch umgesetzt werden kann: Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zur Ortsentwicklung, Fußgänger-Checks und Programme wie „Gesunde Gemeinde“ greifen ineinander. So wird Vorsorge konkret – und verbessert gleichzeitig die Lebensqualität im Alltag.
Infrastruktur klimaresilient machen
Der Klimawandel stellt auch unsere Infrastruktur vor neue Herausforderungen. In Lichtenstein zeigen Hangrutschungen und wetterbedingte Straßensperrungen an den Albaufstiegen, wie verletzlich Verkehrswege sind. Klimaanpassung heißt hier: vorausschauende Planung, stabile Bauweise und der Ausbau verlässlicher Alternativen – insbesondere der Schiene.
Kommunen brauchen Rückhalt
Klimaschutz und Klimaanpassung finden vor Ort statt. Doch viele Kommunen stoßen an finanzielle und personelle Grenzen. Förderprogramme müssen langfristig, übersichtlich und verlässlich sein. Wer heute Konzepte erarbeitet, darf morgen nicht an fehlenden Mitteln scheitern.
Ich setze mich dafür ein, dass Klimaschutz nicht vom Geldbeutel einer Gemeinde abhängt, sondern als gemeinsame Aufgabe verstanden wird.
Ehrlich bleiben – handlungsfähig bleiben
Klimaschutz bedeutet Veränderung. Nicht alles wird bequem sein. Aber Nichtstun ist die teuerste Option – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Politik muss ehrlich benennen, was notwendig ist, und gleichzeitig Lösungen anbieten, die im Alltag funktionieren.
Mein Anspruch ist klar:
Klimaschutz und Klimaanpassung sichern unsere Heimat. Ich setze mich dafür ein, dass Baden-Württemberg widerstandsfähig wird gegen die Klimakrise – mit klugen Maßnahmen, sozialer Verantwortung und dem Mut, heute zu handeln.