Bildung ist der Schlüssel für gerechte Chancen im ganzen Land
Bildung entscheidet darüber, welche Wege Menschen im Leben gehen können – unabhängig davon, wo sie aufwachsen. In Baden-Württemberg haben wir starke Kitas, engagierte Lehrkräfte, vielfältige Schulformen und exzellente Hochschulen. Bildung ist die Grundlage für Innovation, sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Stärke – in den Städten genauso wie im ländlichen Raum.
Gleichzeitig erleben wir große Herausforderungen: Fachkräftemangel in Kitas und Schulen, wachsende soziale Ungleichheiten, steigende Anforderungen durch Digitalisierung und Integration. Gerade Kinder und Jugendliche dürfen nicht die Leidtragenden knapper Ressourcen oder ungleicher Startbedingungen sein. Wer es ernst meint mit Chancengleichheit, muss hier konsequent handeln.
Beste Bildung von Anfang an
Unser grüner Ansatz ist klar: Beste Bildung von Anfang an. Wir investieren in frühkindliche Bildung, stärken Kitas als Bildungsorte und entlasten Fachkräfte. Wir setzen auf gut ausgestattete Schulen, moderne Lernumgebungen und multiprofessionelle Teams, die Lehrkräfte unterstützen. Bildung soll fördern, nicht aussortieren – jedes Kind mit seinen Stärken in den Blick nehmen.
Wir wollen Bildungsgerechtigkeit und TOP ausgestattete Schulen!
Für die Zukunft heißt das: Wir bauen Ganztagsangebote weiter aus, stärken die Bildungsgerechtigkeit und machen Schulen fit für die digitale und ökologische Transformation. Berufliche Bildung, Hochschulen und Weiterbildung denken wir gemeinsam – denn lebenslanges Lernen ist entscheidend für gute Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe. Bildung ist für mich eine zentrale Zukunftsaufgabe – und dafür kämpfe ich.
Jugend braucht Perspektiven – gerade im ländlichen Raum
Junge Menschen wollen bleiben, wenn sie Zukunft sehen. Der ländliche Raum bietet dafür viel: Nähe, Gemeinschaft, Natur, Engagement. Gleichzeitig stoßen Jugendliche und junge Erwachsene hier oft an Grenzen – bei Mobilität, Freizeitangeboten, Ausbildungsplätzen, Wohnraum oder digitalen Strukturen. Zu oft entscheidet die Postleitzahl darüber, wie selbstbestimmt junges Leben gelingen kann.
Mehr Raum für unsere Jugend!
Jugendpolitik im ländlichen Raum heißt für mich: zuhören, ernst nehmen und handeln. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie sich treffen, ausprobieren und einbringen können – Jugendhäuser, Vereine, Kulturangebote, offene Treffpunkte. Sie brauchen verlässliche Bus- und Bahnverbindungen, um zur Schule, zur Ausbildung, zum Sport oder zu Freund*innen zu kommen. Und sie brauchen bezahlbaren Wohnraum, damit der Schritt in ein eigenständiges Leben auch auf dem Land möglich bleibt.
Jugend = Mitbestimmung
Als Grüne setzen wir uns dafür ein, dass Jugend nicht nur Zielgruppe, sondern Mitgestalterin ist. Wir stärken die offene Kinder- und Jugendarbeit, fördern Beteiligungsformate in Kommunen und unterstützen ehrenamtliches Engagement. Programme für Jugend im ländlichen Raum, gute Bildungs- und Ausbildungsangebote sowie moderne digitale Infrastruktur gehören für mich untrennbar zusammen.
Mein Anspruch ist klar: Kein junger Mensch darf verloren gehen, nur weil er oder sie auf dem Land lebt. Der ländliche Raum hat Zukunft – wenn wir sie gemeinsam mit der jungen Generation gestalten. Dafür setze ich mich mit voller Überzeugung ein.
Frauen stärken – Gleichberechtigung überall im Land
Gleichberechtigung darf keine Frage des Wohnorts sein. Doch gerade im ländlichen Raum stehen Frauen oft vor besonderen Herausforderungen: schlechtere Erwerbschancen, geringere Einkommen, fehlende Betreuungsangebote und eine ungleiche Verteilung von Sorgearbeit. Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer, arbeiten häufiger in Teilzeit und tragen den Großteil unbezahlter Care-Arbeit. Das ist ungerecht – und bremst unsere Gesellschaft aus.
Wir Grüne wollen echte Gleichstellung.
Dazu gehört, den Gender Pay Gap weiter zu verkleinern, faire Löhne durchzusetzen und die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen zu stärken. Gute Bildung, verlässliche Kinderbetreuung und flexible Arbeitsmodelle sind dafür zentrale Voraussetzungen – gerade auf dem Land. Frauen müssen Beruf, Familie und Engagement miteinander vereinbaren können, ohne ständig an strukturelle Grenzen zu stoßen.
50% den Frauen!
Gleichberechtigung heißt auch: Frauen sichtbar machen, beteiligen und schützen. Wir setzen uns für mehr Frauen in Führungspositionen, in Politik, Verwaltung und Wirtschaft ein. Wir stärken Beratungs- und Schutzangebote für Frauen, insbesondere im ländlichen Raum, und treten entschieden gegen Gewalt und Diskriminierung ein. Gleichstellung ist keine Nebensache – sie ist Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Stärke und lebendige ländliche Räume. Mein Ziel ist klar: 50% den Frauen!