Ein sicheres Zuhause ist die Basis für ein gutes und zufriedenes Leben.
Für mich ist klar:
Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, der umwelt- und klimagerecht ist und Gemeinschaft ermöglicht.
Familien, Alleinerziehende, Pflegekräfte oder Azubis – viele unter uns erleben das bezahlbarer Wohnraum knapp geworden ist. Nach einer Trennung oder einer Eigenbedarfskündigung bleiben oft kaum bezahlbare Alternativen. Auch außerhalb der großen Städte ist das immer öfter der Fall.
Wer im Ort bleiben will – nah bei Familie, Schule, Ehrenamt und Busanbindung – darf nicht gezwungen sein, immer weiter wegzuziehen oder einen Großteil des Einkommens für die Miete auszugeben.
Mehr günstiger Wohnraum!
Deshalb habe ich mich in meiner Arbeit im Landtag stark gemacht für mehr bezahlbaren Wohnraum. Durch die erhebliche Aufstockung der Mittel der Landeswohnraumförderung wurden mehr Wohnungen gebaut. Zudem kommen die geförderten Wohnungen zu vergünstigten Mietpreisen auf den Wohnungsmarkt.
Durch die soziale Bindung kommen sie Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen zugute. Das hilft vor Ort und ganz konkret.
Um das Programm noch wirksamer zu machen, habe ich im Herbst 2025 dazu ein Fachgespräch veranstaltet. In dem Austausch mit Experten und Verbänden haben wir viele gute Ideen gesammelt. Mehr dazu finden Sie hier. Mehr zur Wohnraumförderung im Allgemeinen gibt es hier.
Umwelt- und klimagerechter Wohnraum
Im Alltag wird für den Einzelnen fühlbar, was das heißt. Es geht um Wohnraum, der im Sommer nicht zur Hitzefalle wird, im Winter bezahlbar warm bleibt und keine explodierenden Nebenkosten verursacht.
Gerade Mieter*innen spüren steigende Energiepreise unmittelbar – schlecht sanierte Gebäude treffen sie doppelt. Klimagerechtes Bauen und Sanieren schützt deshalb nicht abstrakt das Klima, sondern ganz konkret den Geldbeutel, die Gesundheit und die Lebensqualität vor Ort – in der Stadt und auf dem Land.
Beim seriellen Sanieren werden durch die größere Zahl der Projekte besonders hohe Einsparungen erzielt. Besonders spannend ist dabei das Sanieren mit Holz, da hier gleichzeitig ein erneuerbarer Rohstoff eingesetzt wird. Zu dem Thema habe ich mich Ende letzten Jahres mit Experten und Unternehmen im Rahmen eines Fachgesprächs ausgetauscht. Mehr dazu finden Sie hier.
Gleichzeitig bedeutet umwelt- und klimagerecht natürlich noch viel mehr.
Ich habe mich im Landtag erfolgreich eingesetzt für eine Landesbauordnung, die umbauen und umnutzen vereinfacht. So kann zusätzlicher Wohnraum ohne bzw. bei deutlich geringerem Ressourceneinsatz entstehen. Zudem wurden durch die neue Landesbauordnung Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt. Mehr dazu gibt es hier.
Gemeinschaft ermöglichen
bedeutet, dass Nachbarschaft noch – oder wieder – funktioniert: bezahlbare Wohnungen für Jung und Alt im selben Quartier, kurze Wege zum Einkaufen, zur Kita oder zum Verein.
Es ist wichtig, dass wir in unseren Gemeinden gute Orte haben, an denen wir uns begegnen können. Auch dafür braucht es Mittel und ich bin froh, dass uns die Städtebauförderung dabei unterstützt.
Ein gutes Beispiel ist die in 2025 abgeschlossene Sanierung der Hofapotheke in Hechingen, in der nun das Bürgerbüro angesiedelt ist. Mehr dazu gibt es hier.
Lebendige Ortskerne sind ein wesentliches Ziel einer sorgsamen Innenentwicklung unserer Gemeinden, die es uns ermöglicht soziales Miteinander und bezahlbares Wohnen ohne zusätzlichen Flächenverbrauch miteinander zu verbinden.
Das ist mir wichtig:
Den Rahmen zu schaffen für bezahlbaren, umwelt- und klimagerechten Wohnraum bei uns zuhause.